
Maximilian Kolbe
Der heilige Maximilian Kolbe ist der Patron der Drogenabhängigen und aller Gefangenen — besonders der politischen Häftlinge — wegen der Art seines Todes: In Auschwitz trat er aus der Reihe, um den Platz eines zum Tod verurteilten Fremden, eines Familienvaters, einzunehmen, und wurde in den Hungerbunker gesperrt, wo er die übrigen Verurteilten im Gebet stärkte, bis man ihn durch eine Injektion von Karbolsäure tötete. Die von der Sucht Gefesselten, die sich wie in Ketten und verurteilt fühlen, blicken auf den Mann, der freiwillig in eine Todeszelle ging; die politischen Häftlinge auf den Gefangenen, der hinter dem Stacheldraht die Freiheit der Seele bewahrte. Patron der Journalisten, Verleger und Rundfunkleute ist er, weil er im Leben ein Pionier der katholischen Presse und des Radios war, der Zeitschriften und eine ganz der Evangelisierung durch moderne Medien geweihte Klosterstadt gründete. Verehrt wird er auch als Patron Polens.
Der heilige Maximilian Kolbe war ein polnischer Franziskaner, der sich 1941 im Konzentrationslager Auschwitz freiwillig anbot, anstelle eines Fremden zu sterben. 1894 geboren, gründete er die Militia Immaculatae und war Pionier des Einsatzes moderner Medien für die Evangelisierung.