
Pater Pio
Pater Pio ist der Patron der Zivilschutzhelfer, weil Italiens Protezione Civile ihn aus Dankbarkeit zu ihrem himmlischen Schutzherrn erwählte: Er hatte die Casa Sollievo della Sofferenza („Haus zur Linderung des Leidens“) gegründet, ein großes Krankenhaus, und sein ganzes Leben galt der Linderung leiblicher und seelischer Not — eben dem Werk derer, die im Unglück zu Hilfe eilen. Gegen Stress und von Jugendlichen wird er angerufen wegen seiner Gabe, im Beichtstuhl die Seelen zu lesen, wo er bis zu sechzehn Stunden täglich saß; gerade junge Menschen in Bedrängnis fanden in diesem sanften, leidenden Kapuziner, der fünfzig Jahre die Wundmale Christi trug, einen Beichtvater, der ihre inneren Stürme verstand, ehe sie ein Wort sprachen.
Der heilige Pater Pio von Pietrelcina war ein italienischer Kapuzinermönch, der fünfzig Jahre lang die Stigmata trug. 1887 als Francesco Forgione geboren, erlebte er mystische Phänomene wie Bilokation und Heilung. Er gründete das Krankenhaus Casa Sollievo della Sofferenza.