
Teresa von Ávila
Die heilige Teresa von Ávila wird gegen Kopfschmerzen angerufen, weil sie selbst ihr Leben lang an quälenden Kopfschmerzen und schwerer Krankheit litt — sie beschrieb peinigende Kopfschmerzen und ein Brausen im Kopf, „als wären viele reißende Flüsse“ darin, durch Jahre des Siechtums ertragen —, und so wenden sich die gleich Geplagten an eine Heilige, die es aus eigener Erfahrung kannte. Sie ist Patronin der Ordensgemeinschaften und des katholischen Spanien aus dem gewichtigsten Grund: Sie führte den Karmelitenorden zu seiner ursprünglichen Regel zurück, gründete die Unbeschuhten Karmelitinnen und siebzehn Klöster in ganz Spanien, und ihre Schriften über das Gebet machten sie zur ersten Frau, die zur Kirchenlehrerin erklärt wurde. Dieselbe geistliche Mutterschaft über das Ordensleben machte sie samt dem heiligen Jakobus zur Patronin Spaniens selbst.
Die heilige Teresa von Ávila war eine spanische Karmelitin, Mystikerin und Kirchenlehrerin, die von 1515 bis 1582 lebte. Sie reformierte den Karmeliterorden und gründete zahlreiche Klöster.